von Boshi » 01.11.2005, 14:21
Angespielt: Sonic Rush
Unsere Hands-on:
Okay Biologen. Mal alle scharf nachdenken – was ist das schnellste Tier auf Erden? Ein Gepard mit 120 km/h? Da seid ihr aber mächtig schief gewickelt. Das schnellste Tier ist…ein Igel! Und der hat sogar einen Namen. Sonic. Warum? Das fragt mal Sega. Jedenfalls hatte ich die Möglichkeit, mir diesen Sonic mal genauer anzusehen – nämlich auf der Games Convention und zwar für Nintendos DS. Was der flinke Igel so auf dem Kasten hat und wie er sich in seinem ersten DS Auftritt schlägt? Unsere Hands-on zu Sonic Rush!
Sonic Rush macht ausführlichen Gebrauch der DS Tatsache, also der Tatsache, dass der NDS zwei Screens besitzt. Trotz diesem Aspekt „fühlt“ sich das Spiel genau so an, wie es bei den altehrwürdigen Mega Drive Versionen, bzw. auch bei den GBA Versionen der Fall war. Alle Aspekte wurden beibehalten, ergänzt und perfektioniert. So ist vor allem das seit jeher obligatorische Speedplay mit von der Partie. Wenn der blaue Igel früher richtig loslegte, dann hatte das menschliche Auge Mühe mitzukommen. Und nun stellt euch eben dies Gameplay auf dem NDS vor… mit der Tatsache, dass der NDS ZWEI Bildschirme hat. Rast Sonic also einen Abhang hinunter, so ist er wenig später auf dem unteren Screen sichtbar – ähnlich sieht es auch in Loopings aus: Fängt Sonic einen Looping im unteren Screen an, so kann es durchaus sein, dass er plötzlich auf dem oberen Bildschirm herauskommt. Das ganze ist gewöhnungsbedürftig, weil man mit den Augen teilweise nicht mitkommt, macht aber irre Spaß. Was nämlich fast komplett wegfällt, ist das Scrolling in der Vertikalen. Wo man von früher gewohnt war, dass der Screen nach oben scrollt, wenn Sonic auf eine Sprungfeder springt, da sieht es heute so aus, dass der blaue Igel einfach in den oberen Screen springt. Ansonsten hat sich jedoch (zumindest soweit wir das erfahren konnten) nicht viel geändert, im Vergleich zu den typischen 2-D Ablegern der Vergangenheit. Sonic kann sprinten, springen, sich kugeln und das war’s unterm Strich auch schon. Das ganze geht wieder mit einer irrwitzigen Geschwindigkeit über den Screen – so schnell, dass man bei manchen Gegnern schlicht nicht mehr rechtzeitig reagieren kann und die mühsam gesammelten Münzen den sprichwörtlichen Bach hinunter gehen.
Natürlich sind auch in Sonic Rush die aus den Vorgängern bekannten Bosskämpfe mit von der Partie und alles in allem wurde auch die Engine nicht modifiziert – alles beim alten.
Fazit:
Anfangs war ich ein wenig enttäuscht, dass der Sonic Ableger nicht die 3-D Engine der Tech-Demo inne hatte, mit der Zeit findet man sich jedoch gut damit ab und erfreut sich am schnellen Gameplay, dem Retrogaming Gefühl und der tollen Einbindung beider Bildschirme. Zwar wird bis auf den letzt genannten Aspekt nicht wirklich viel neue Kost geboten – Sonic Fans wissen Dank dieser Tatsache jedoch gleich, woran sie sind. Neulingen fällt der Einstieg nicht schwer und Sonic ist immer noch Sonic. Schade, dass man die DS Fertigkeiten nicht in noch größerem Maße eingebunden hat, aber was nicht ist, kann ja bis zum Release sicherlich noch werden. Außerdem wird dies mit Sicherheit nicht der letzte Sonic Teil für den DS sein (auf dem GBA waren es immerhin drei Stück). Alles in allem solides Sonic Gameplay, bei dem man weiß, woran man ist!
Quelle:planetds.de (ist etwas älter aber es immer Wert durchzulesen)
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